Rezension zu "Weit weg und ganz nah" von Jojo Moyes

Weit weg und ganz nah
- Jojo Moyes


Verlag: Rowohlt Polaris Verlag
Seitenanzahl: 508
Preis: 14,99€

Inhalt

Einmal angenommen...

...dein Mann hat sich aus dem Staub gemacht.
Du schaffst es kaum, deine Familie über Wasser zu halten. Deine hochbegabte Tochter bekommt eine einmalige Chance. Und du bist zu arm, um ihren Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Plötzlich liegt da ein Bündel Geldscheine. Du weißt. dass es falsch ist. Aber auf einen Schlag wäre dein Leben so viel einfacher...

Und einmal angenommen, du strandest mitten in der Nacht mit deinen Kindern am Straßenrand - und genau der Mann, dem das Geld gehört, bietet an, euch mitzunehmen. Würdest du einsteigen? Würdest du ihm irgendwann während eures verrückten Roadtrips gestehen, was du getan hast?

Und kann das gutgehen, wenn du dich ausgerechnet in diesen Mann verliebst?
(Klappentext 'Weit weg und ganz nah')


Meine Meinung

Eine Frau in Not und ein Mann, der ihr zu helfen vermag. Das ist ja nun nicht wirklich etwas Neues, wenn man sich im Vergleich andere Bücher anschaut. Das habe ich mir jedenfalls gedacht, als ich angefangen hatte es zu lesen.
An sich ist die Geschichte rund um Jess, Nicky, Tanzie und Ed nichts Außergewöhnliches und an manchen Stellen sogar recht vorhersehbar. Jedoch zieht einen das Buch nach einer Weile doch in seinen Bann.

Anfangs ist es mir noch schwer gefallen das Buch nicht abzubrechen, da ich es für nicht sehr spannungsvoll und leicht vohersehbar empfunden habe. Allerdings wurde die Geschichte mit jedem Kapitel immer interessanter, sodass ich letztendlich auch gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen.

Es hat sich auf jeden Fall gelohnt es nicht abzubrechen, denn 'Weit weg und ganz nah' ist in jedem Fall ein wunderschönes Buch, in welchem Themen über Familie, Freundschaft und Liebe verarbeitet werden.

"Es war Eds Mutter, die ihm einmal erklärt hatte, dass man echte Freunde daran erkannte dass man mit ihnen sofort wieder anschließen konnte, wo man aufgehört hatte, ganz gleich, ob das letzte Treffen eine Woche oder zwei Jahre her war."
(Seite 472, Weit weg und ganz nah)

Dieses ist mein liebstes Zitat aus dem Buch, weil ich genau diese Situation schon so oft erlebt habe.
Die Geschichte zeigt einem deutlich wie wichtig die Familie und Freunde sein können bzw. sind.
Dass man sich glücklich schätzen sollte mit dem was man hat und sich nicht immer nur nach dem sehnen sollte, was man nicht hat.
Dass es immer eine Lösung für alle Probleme gibt, egal wie schwerwiegend diese auch sein mögen.
Dass man immer an sich glauben sollte, denn wenn man es nicht selbst tut, es auch kein anderer macht.
Dass man mit sich selbst zufrieden sein sollte und sich nicht ständig Gedanken darüber machen sollte was andere über einen denken. Denn ist man selbst mit sich im Reinen, scheint einem alles gleich viel freundlicher und auch einfacher von der Hand zu gehen.

Das Buch hat mich letztendlich doch überzeugt. Es gab zwar auch Stellen, bei denen ich beim Lesen etwas gestockt bin und die meiner Meinung nach etwas zu langatmig waren, aber dafür war der Rest wundervoll ge- und beschrieben, sodass mir die paar wenigen Stellen nicht weiter etwas ausgemacht haben.

Fazit

Ein Buch, welches ich jedem Roman-Liebhaber wärmstens empfehlen kann!

~4/5 Sternen

Kommentare

  1. Mir hat es auch sehr gut gefallen.

    LG, Gisela

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  2. Hey Maja!
    Da muss ich das Buch wohl nochmals zur Hand nehmen, denn ich habe es, im Gegensatz zu dir, abgebrochen und wieder auf meinem SuB verbannt. Das war wohl ein Fehler :( Ich geb dem Buch noch eine Chance, sollte es dann nicht klappen werd ich es wohl verschenken.
    Liebe Grüsse
    Julia

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    1. Ich hatte auch erst richtige Probleme in das Buch rein zu finden. Aber nach einiger Zeit hat es dann doch ganz gut geklappt :)
      Bin auf deine Rezension gespannt, solltest du es doch noch mal lesen..

      Liebe Grüße

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