Rezension zu "Morgen lieb ich dich für immer" von Jennifer L. Armentrout

Autorin: Jennifer L. Armentrout
Verlag: cbt
Seitenanzahl: 381
Preis: 12,99€       eBook: 9,99€
ISBN: 978-3-570-31141-7

Inhalt

Eine Liebe so groß wie die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft...

Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg - ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt ...

(Klappentext "Morgen lieb ich dich für immer")


Meine Meinung

"Man kennt niemanden wirklich, manchmal nicht mal die eigene Familie. Menschen zeigen sich immer so, wie sie gesehen werden wollen."(S. 159)

Mal wieder ein neues Buch von Jennifer L. Armentrout, was bei mir mit Sicherheit zu einem Coverkauf geworden wäre, hätte ich das eBook nicht als Rezensionsexemplar erhalten.

Mallory und Rider hatten alles andere als ein schöne Kindheit. Zusammen haben sie sich Tag für Tag bei ihren Pflegeeltern durchgeschlagen, die weit entfernt von liebevoll waren. Rider war immer für Mallory da, hat sich um sie gekümmert, sie von jeglicher Gefahr ferngehalten und sie wo es nur ging beschützt. Und das alles in einem Alter, in welchem diese Aufgaben eher den Eltern zugesprochen werden müssten. Letztendlich kam der Tag, an dem die beiden voneinander getrennt wurden. Seitdem lebten die beiden ihr Leben, ohne irgendeine Information darüber wie es dem anderen geht oder ob der jeweils andere überhaupt noch lebte.
Als Mallory schließlich adoptiert wird, verbringt sie die nächsten 4 Jahre damit ihr Leben wieder in die richtige Bahn zu bekommen. Sie geht zu einem Therapeuten, wird zu Hause unterrichtet und erhält von ihren Adoptiveltern die Liebe und Geborgenheit, von der sie in ihrer Kindheit nur hat träumen können. Nur das Reden fällt ihr nach wie vor schwer, da sie früher darauf konditioniert worden war, immer leise zu sein, sich ruhig zu verhalten und nicht zu reden.
Als sie sich schließlich dazu entschließt die High School zu besuchen, macht sie dort eine überraschende Entdeckung.. Rider, der junge aus Kindheitstagen, steht gesund und -wie es scheint- glücklich vor ihr. Auch im Alter von 17/18 Jahren hat sich an der Rollenverteilung der beiden nichts geändert. Niemand aus der Schule wagt es aufgrund der Schweigsamkeit ein Wort gegen Mallory zu erheben, da sie zu Rider gehört.
Doch auch Rider ist nicht perfekt, wie man sehr schnell feststellt. Im Gegensatz zu Mallory wurde er von niemanden adoptiert, sondern ist 'nur' in eine Pflegefamilie gekommen. Mrs. Luna kümmert sich zwar gut um ihn und hat ihn auch herzlich bei sich und ihren beiden Enkeln, Hector und Jayden, aufgenommen, allerdings fühlt sich Rider dort nicht zu Hause. Er fühlt sich fehl am Platz und weiß nicht, was er dagegen unternehmen soll. Außerdem hat er vor Mallory Geheimnisse, die er auch nicht vorhat preis zu geben. Doch mit der Zeit kommt alles ans Licht und eine erschütternde Tat lässt ihn und auch Mallory über das Leben nachdenken und über die Frage, was sie in ihrem Leben erreichen möchten..

Die gesamte Geschichte wird aus der Sicht von Mallory erzählt. So bekommt man zwar einen genauen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle, allerdings hätte ich mir vielleicht auch Kapitel aus der Sicht von Rider gewünscht. Sein Charakter ist doch sehr verschlossen und als Leser stellt man sich oft die Frage, was er wohl über bestimmt Sachen denkt oder was generell in seinem Kopf vor sich geht.

In dem Buch gibt es zwischendurch immer mal wieder Rückblenden in die Vergangenheit von Mallory und Rider, die entweder in Form von Alpträumen auftreten oder als einfache Erinnerungen von Mallory.
Das Buch beginnt auch sofort mit einer Rückblende und macht direkt im Anschluss einen großen Sprung in die Gegenwart.

Lesen lässt sich das Buch wirklich sehr schnell, da es sich um einen flüssig-leichten Schreibstil handelt.
Für Spannung sorgt hier eine, wie ich finde krasse aber auch leicht vorhersehbare, Wendung. Als Leser fühlt man in einer Weise mit allen Charakteren mit, egal um was es sich bei den jeweiligen Personen handelt.

In der Geschichte werden verschiedene Themen behandelt. Zum einen setzt sich die Vergangenheit von Mallory und Rider mit Kindesmissbrauch auseinander, in der Gegenwart haben es ein paar Charaktere mit Drogendealern und deren harten Konsequenzen zu schaffen, und natürlich darf eine ordentliche Portion Liebe nicht fehlen.

Das Einzige, was mich an dem Buch gestört hat, war, dass die Handlung mehr oder weniger so vor sich hin geplätschert ist. Die Tage von Mallory sahen immer ziemlich gleich aus, die Spannungskurve hat nicht unbedingt groß ausgeschlagen..

Fazit

Bei diesem Buch handelt es sich eher um eine ruhige Geschichte, traurig und sehr emotional. Den einen oder anderen kann sie zum Nachdenken anregen, vor allem wenn es darum geht, was man mit seinem Leben anfangen möchte und wie man es zu seinen Erfolgen schaffen möchte.


Kommentare

  1. Hey Maja,

    Schöne Rezension!
    Ich liebe ja irgendwie alle Bücher von Jennifer L. Armentrout und was du über dieses Buch zu berichten hast, klingt auf jeden Fall vielversprechend.

    Ganz liebe Grüße,
    Myri :)

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    1. Hallo Myri :)

      Danke^^
      Ja, ich habe zwar noch nicht sonderlich viele Bücher von ihr gelesen, aber so langsam steigt sie mit zu meinen liebsten Autorinnen auf :D Das Buch kann ich eigentlich nur empfehlen, geht auch ziemlich schnell zu lesen.. :)

      Liebe Grüße

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