Dienstag, 15. Mai 2018

Rezension zu "Neighbor Dearest" von Penelope Ward


Autorin: Penelope Ward
Verlag: Goldmann
Seitenanzahl: 379
Preis: 10,-€

Inhalt

Dieser Nachbar ist das beste Heilmittel für gebrochene Herzen …

Chelsea dachte, sie hätte den Mann ihres Lebens gefunden. Doch Elec verlässt sie für seine Jugendliebe, und für Chelsea bricht eine Welt zusammen. Erst ihr unhöflicher Nachbar Damien lenkt sie von ihrem Kummer ab: Denn er raubt ihr den letzten Nerv! Leider ist er auch der attraktivste Mann, den sie je gesehen hat. Sie findet ihn unwiderstehlich. Doch Damien geht aus einem guten Grund keine Beziehung ein, und sein Geheimnis könnte Chelseas Herz erneut in tausend Teile brechen.
(Klappentext „Neighbor dearest“)











Meine Meinung

Der Klappentext hat mich wirklich neugierig gemacht, was in der Geschichte so passiert. Vor allem das Geheimnis um Chelseas Nachbarn hat mich interessiert.
Zu dem Buch gibt es noch eine „Vorgeschichte“, also so gesehen Band 1, namens „Stepbrother dearest“, welches ich nicht gelesen habe. Allerdings ist das wie ich finde gar nicht unbedingt notwendig. Die Handlung ist eine andere, auch wenn es an manchen Punkten auf Band 1 anspielt.

Nachdem Chelsea von ihrer großen Liebe Elec verlassen wurde, ist es für sie höchste Zeit ein neues Leben anzufangen. Dabei trifft sie auf ihren neuen Nachbarn und gleichzeitig Vermieter Damien, der alles andere als unattraktiv ist.
Schon zu Beginn scheint es ziemlich klar zu sein, dass die beiden eine eher kompliziertere Beziehung zueinander pflegen werden, was allein schon an Damiens beiden Hunden liegt, die Chelsea mit ihrem Gebell um den Verstand bringen.
Doch so sehr die beiden auch aneinanderecken, ihnen ist bewusst, dass sie mehr von dem anderen wollen. Damien macht jedoch von Anfang an klar, dass er nichts für Beziehungen übrig hat, auch wenn er Chelsea diesbezüglich ganz andere Signale sendet.

Die Charaktere finde ich sehr gut ausgearbeitet. Sowohl Chelsea, als auch ihre jüngere Schwester Jade fand ich sehr sympathisch und habe sie von Anfang an ins Herz geschlossen.
Auch Damien war an sich ein sehr interessanter Charakter, der von Chelsea anfangs heimlich „Angry Artist“ getauft wurde, da er immer nur mürrisch seine Kunst an die Gartenmauer angebracht hat. Allerdings haben mir bei ihm dann auch eher seine beiden Hunde gefallen, die immer mal wieder für eine Überraschung gut waren.

Die gesamte Geschichte ist aus der Perspektive von Chelsea geschrieben, wodurch man ihre Gedanken, Handlungen und Gefühle besser nachvollziehen kann.
Das Buch an sich fand ich aber für meinen Geschmack ein wenig zu vorhersehbar. Sieht man mal von Damiens Geheimnis hab, konnte man sich immer schon ziemlich genau vorstellen, was mit wem passiert. Was zu was führt und wie das Buch schließlich ausgeht.
Auch das Hin und Her zwischen Chelsea und Damien hat mit der Zeit an Aufregung und Interesse verloren und ich fand es dann doch nur noch etwas nervend.

Fazit

Die Autorin hat einen lockeren, sehr leicht zu lesenden Schreibstil, wodurch sich das Buch ziemlich schnell lesen lässt.
Wer auf eine Geschichte aus ist, die man 'schnell' mal zwischendurch lesen kann, dann liegt man mit diesem Buch sicher nicht verkehrt. Eine Goldgrube ist es allerdings nicht und hätte vielleicht noch etwas mehr ausgearbeitet werden können.

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