Montag, 10. September 2018

Rezension zu "Wildblumen im Schnee" von Cheryl Strayed

Autorin: Cheryl Strayed
Verlag: Goldmann
Seitenanzahl: 475
Preis: 9,99€
ISBN: 978-3-442-48455-3

Inhalt

Als ihre Mutter schwer erkrankt, kämpft die junge Claire für den Zusammenhalt ihrer Familie ...

"Wir müssen reden." Collegestudentin Claire Wood ist nervös, als sie auf Bitte ihrer Mutter Teresa die Familie im ländlichen Minnesota besucht. Was sie dann aber zu Hause erfährt, zieht ihr den Boden unter den Füßen weg: Ihre Mutter ist unheilbar an Krebs erkrankt - mit nur 38 Jahren. Für die Woods beginnt eine Zeit der Angst und Verzweiflung. Während ihr Stiefvater Bruce beinahe an Teresas Leid zerbricht und ihr jüngerer Bruder Joshua sich von ihr entfremdet, versucht Claire, die Familie zusammenzuhalten. Denn sie erkennt: Auch im größten Kummer ensteht Hoffnung, wenn man füreinander da ist ...
(Klappentext von "Wildblumen im Schnee")



Meine Meinung

Das Buch von Cheryl Strayed hat mich doch etwas überrascht.
Ich hatte schon von Anfang an damit gerechnet, dass die Geschichte vielleicht etwas vorhersehbar gestaltet sein könnte und habe letztendlich damit auch Recht behalten. Allerdings hat das dem "Lesevergnügen" gar keinen Minuspunkt gebracht.


Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen, 
was einem das Lesen erleichtert.
Allerdings sollte man nicht an das Buch herangehen in dem Glauben, es handele sich um ein typisches "Gute-Laune" Buch.
Ja, die Geschichte ist voller Emotionen, allerdings sind das eher Hoffnung, Trauer und Hoffnungslosigkeit.
Diese ziehen sich durch die Geschichte und man wird von den Gefühlen der Protagonisten nur so mitgerissen.

Der Kampf mit dem Krebs und alles, was danach kommt, wird hier unverschönert und detailliert widergegeben.
Als Leser bekommt man die Veränderungen, die im Laufe der Krankheit und nach dem Kampf entstehen, deutlich aufgezeigt und kann richtig mit den Charakteren mitfühlen.

Fazit

Die Autorin schafft es durch ihre ehrliche Art die Geschichte glaubhaft rüber zu bringen und die Leser nicht mit einem dramatischen Augenroller stehen zu lassen.


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