Rezension zu "Wie Monde so silbern" von Marissa Meyer

Wie Monde so silbern
-Marissa Meyer


Verlag: Carlsen Verlag
Seitenanzahl: 379
Preis: 9,99€

Inhalt

Obwohl er sie nicht berührte, konnte sie ihn so deutlich spüren, übermächtig und voller Wärme. Es wurde heiß, auch wenn ihre Temperaturanzeige keine Änderung vermerkte.
"Cinder."

Cinder lebt mit ihren Stiefschwestern bei ihrer schrecklichen Stiefmutter und versucht verzweifelt, sich nicht unterkriegen zu lassen. Doch als eines Tages niemand anderes als Prinz Kai in ihrer Werkstatt auftaucht, steht Cinders Welt Kopf: Warum braucht der Prinz ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie auf dem großen Schlossball ihren Höhepunkt finden. Cinder schmuggelt sich dort ein und verliert mehr alls nur ihren Schuhe ...



Meine Meinung

Die Geschichte rund um Cinderella neu erzählt, das kann ja nur gut sein!
Da ich Cinderella wirklich unglaublich mag und ich mir auch schon viele Film-Adaptionen dazu angesehen habe, musste ich auch dieses Buch lesen.
Zuerst hatte ich meine Bedenken..Cinderella als Cyborg, geht denn das ? Aber man gewöhnt sich sehr schnell an diese Idee und kann sie sich letztendlich auch nicht mehr aus dem Buch wegdenken.

Cinder, der Cybrg, verkörpert als Mechanikerin und Adoptivkind der bösen Stiefmutter das moderne Aschenputtel. Wie vermutlich jedes Mädchen in Neu-Peking verfällt sie schnell dem Charme von Prinz Kai, der eines Tages bei ihr in der Werkstatt auftaucht und sie bittet seine Androidin Nainsi für ihn zu reparieren. Dieser einen kurzen Begegnung folgen schließlich noch viele weitere und zwischen Prinz Kai und Cinder entsteht eine Freundschaft, die Cinder zu Beginn nicht ganz verstehen kann. Er ist immerhin ein Prinz und sie ein Cyborg-Mädchen; halb Mensch, halb Maschine.
Cinder fühlt sich mehr als Fehl am Platz in Neu-Peking, wo sie ihr wahres Ich, das Cyborg-Mädchen, verstecken muss und ihrer Stiefmutter keinen Widerspruch leisten darf.
Ihre einzige richtige Freundin, neben der Androidin Iko, ist ihre Stiefschwester Peony, welche jedoch ein schweres Schicksal erwartet..
Als Cinder dann auch noch erfährt, dass sie dem Volk der Lunarier angehört, und nicht nur das, scheint es als würde sie sich selbst nicht mehr kennen.

Prinz Kaito, oder auch kurz Prinz Kai, hat im Großen und Ganzen genau drei wichtige Aufgaben.
Eine Aufgabe besteht darin seine Androidin Nainsi wieder in Gang zu bekommen, da diese wichtige Informationen hat, die über Leben und Tod entscheiden können. Dadurch tritt er in Kontakt mit Cinder, von welcher er sich von Zeit zu Zeit immer mehr angezogen fühlt. Allerdings hat er Probleme damit ihr zu vertrauen, nachdem er herausfindet, dass sie eine Lunarierin ist..
Eine weitere Aufgabe ist es zusammen mit seinem Forschungsteam ein Heilmittel gegen die Blaue Pest zu finden, an der unzählige Bürger und auch sein Vater, der Kaiser, erkrankt sind.
Die dritte Aufgabe, mit der er sich herumschlagen muss, ist für das Wohl seines Volkes zu sorgen. Dabei steht die Frage im Raum, ob eine Heirat zwischen ihm und Königin Levana von Vorteil oder Nachteil wäre..

Die Gedanken und Gefühle von Cinder und Kai sind sehr gut nachvollziehbar, weshalb es einem auch nicht schwer fällt sich in sie hineinzuversetzen.
Den Perspektivwechsel, in dem man die Geschehnisse rund um Kai erfährt, finde ich sehr gut gelungen. Als Leser bekommt man damit erklärt, was genau es mit den Lunariern, und vor allem mit deren Königin Levana, auf sich hat.

Sehr schön finde ich es, dass in diesem Buch zwar auch eine Liebesgeschichte mit vorhanden ist, sie aber nicht so überstürzt abläuft wie in allen anderen Büchern, die man zur Zeit so liest. Cinder und Kai pflegen zunächst nur eine Freundschaft, aus der dann nach und nach mehr zu werden scheint.

Fazit

Ein sehr gelungenes Buch, welches ich jedem Fantasy-Liebhaber wärmstens weiterempfehlen kann!

~5/5 Sterne

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