Rezension zu "The Club - Flirt" von Lauren Rowe

Autorin: Lauren Rowe
Verlag: Piper
Seitenanzahl: 393
Preis: 12,99€
ISBN: 978-3-492-06041-7

Inhalt


Jonas muss verrückt geworden sein. Immerhin hat er sich gerade bei einer sündhaft teuren Datingagentur angemeldet, obwohl er sich über einen Mangel an Frauen, die mit ihm zusammen sein wollen, wirklich nicht beklagen kann. Aber er liebt die Abwechslung und genau deshalb braucht er "The Club". Als er kurz darauf eine wütende und zugleich überraschend heiße E-Mail von der Mitarbeiterin bekommt, die seine Anmeldung ausgewertet hat, weiß er sofort: Er muss sie finden. Koste es, was es wolle.


Meine Meinung 

Erst einmal muss ich sagen, dass mich das Buch sehr stark an die 'Shades of Grey' - Reihe erinnert hat. Allerdings finde ich 'The Club' um einiges besser gelungen - angefangen bei der Handlungsentwicklung bis hin zur Ausarbeitung der einzelnen Charaktere.

Wie es nun mal für das Genre üblich ist, handelt die Geschichte wieder mal von einem reichen Kerl, der sich - auf Umwegen - in eine eher 'normale' Studentin verliebt.
Sarah Cruz arbeitet, neben ihrem Jurastudium, als Aufnahmeassistentin im 'Club', weshalb sie auch diejenige ist, die die Bewerbung von Jonas Faraday bearbeiten muss. Seit dieser Bewerbung -und auch dank der beigefügten Fotos von Jonas- schafft es Sarah nicht Jonas aus ihrem Kopf zu bekommen. Eigentlich möchte sie nichts mit ihm zu tun haben, da sie ihn aufgrund dieser doch etwas anderen Bewerbung für ein "beispielloses, ichbezogenes, selbstgerechtes Arschloch"(Seite25) hält. Doch wie nicht anders zu erwarten, verfällt sie doch schnell seinem Wesen und lässt sich auf ihn ein.

Jonas Faraday leitet zusammen mit seinem Bruder Josh ein Unternehmen, mit welchem er sehr erfolgreich ist. Da er sich sehr gerne mit verschiedenen Frauen vergnügt, jedoch keine feste Beziehung mit ihnen eingehen möchte, entscheidet er sich letztendlich Mitglied im 'Club' zu werden. Jedoch ist es kein Clubmitglied, welche seine Aufmerksamkeit erregt, sondern seine Aufnahmeassistentin Sarah.
Er setzt alles daran Sarah kennenzulernen und überredet sich schließlich zu einem Treffen.

Es beginnt ein Hin und Her bei der Frage wer wen möchte bzw. wer was möchte.
Sarahs Misstrauen gegenüber Jonas ist an manchen Stellen recht nervenaufreibend gewesen, jedoch hat es dem Buch im Gesamten nicht geschadet.
Auch wenn der Großteil des Buches eher erotisch gehalten ist, schafft es die Autorin in die Geschichte noch philosophische Aspekte mit einzubauen -und das so, dass man auch nicht die Lust am Weiterlesen verliert, sondern viel mehr noch dringender wissen möchte wie es weitergeht.
Auch die Geschichte bzw das Geheimnis um den Club finde ich sehr interessant und bin gespannt wie es im zweiten Teil damit weitergeht.

Das Buch lässt sich, wie ich finde, recht schnell lesen, da der Schreibstil flüssig und leicht ist. Die Geschichte wird wechselnd aus der Perspektive von Sarah und Jonas erzählt, sodass man als Leser die Möglichkeit bekommt sich in beide Charaktere hineinzuversetzen und ihre Gedankengänge und Handlungen zu verstehen.

Fazit

Ein Buch im Erotik Genre, welches mir mal wieder gefallen hat. Keine abgeflachte Handlung, gut ausgebaute Charaktere und vor allem kein Buch, welches sich ewig hinzieht.



Kommentare

  1. Tolle Rezi! ♥
    Dass Platon immer wieder rezitiert wurde, hat mich total an meine ersten Semester erinnert, weil ich da Altgriechisch lernen und Platon übersetzen musste.
    Freue mich auch den zweiten Band zu lesen. Bin sehr gespannt wie es mit dem "Club" weiter geht.

    Liebe Grüße,
    Myri

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    1. Ich dachte mir erst so 'Oh nee, Platon, echt jetzt ?!!' aber ich fand's dann doch ganz cool, dass das so mit in die Geschichte eingebunden worden ist.. :)

      Du musstest Altgriechisch lernen ? Ist ja cool !! :D

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